S.O.S.  Verfasst: Samstag, den 26. Februar 2011 04:30

S.O.S. ich suche uns... Wo sind wir verloren gegangen, wo haben wir uns losgelassen? Was ist alles passiert, dass das Herz, dass doch voller Liebe stecken soll nur noch mit Wehmut und Angst gefüllt ist? Wie viel kann das Herz noch tragen?

Ich, Katze, habe dich die letzten Wochen nur zweifeln lassen. Ich habe Sachen getan und gesagt, die mir selbst die Seele rausreißen und mich gerade beschämend auf der Couch sitzen lassen. Manchmal fühlt es sich auch an wie ein Messer, das ich mir selbst in die Lunge gerammt habe. Atmen ist schwer, weil überall die Gedanken sind, dich unglücklich zu machen. Was verdammt ist alles passiert, dass aus uns Gegner werden können? Ich verstehe nicht, dass es so weit gehen kann, dass ich alleine durch die Clubs ziehen muss um etwas zu finden, das mir den Glauben an mich selbst gibt und etwas, das mir zeigt, dass deine Worte nicht gerecht sind. Etwas, das mich klar kommen lässt und irgendwie dein Verhalten aufwiegt. Es ist kindergartengerecht. Nein, niveauloser. Ich habe manchmal das Gefühl, nicht erwachsen genug zu sein um klar entscheiden zu können. Gott beneide ich dich um dein konstante Persönlichkeit und deine Gerechtigkeit. Warum kann ich nicht so sein?

In den Streitmomenten fühle ich mich so oft unterlegen und deine Worte lassen mich an deiner Liebe zweifeln. Sämtliche nachvollziehbare Gedankengänge sind verschwunden und die Vernunft reicht nicht mehr aus. Ich habe das Gefühl rebellieren zu müssen. Gegen einen Menschen, der unsere Liebe schlecht redet und mich, wobei ich doch immer diejenige bin, die dich durchgängig ohne Pause haben will, diejenige, die von keinem anderen gemocht werden will und diejenige, die dir immer und immer wieder beweisen will, dass wir es hinkriegen. Und was passiert? Alles wird schlimmer, wir werden schlimmer. Du hältst es nicht mehr aus und kannst meinem Mund nichts mehr abnehmen. Ich weiß nicht wie weiter. Die Angst lässt mir sagen, dass unsere Autofahrt auf der Lebensbahn gerade ganz schön wackelig ist. Dass der eine Reifen schon geplatzt ist und meine Beifahrertür halb von dir geöffnet wurde. Baby ich brauche dich für all den scheiß. Ich brauche dich zum Aufstehen, zum Bett gehen, zum Lachen, zum Lieben, zum Sex haben, zum Abhängen, zum Reden, zum Anschauen, zum Anfassen. Fuck du bist es! Nie war irgendwas in meinem Leben so sicher. Ja und vielleicht brauche ich dich auch um mir selbst den Spiegel vor's Gesicht zu halten. Zu sehen, dass ich dich so nicht glücklich machen kann. Elend. Einfach nur ein Elend meiner selbst.

MIttlerweile ist 4.13 Uhr und ich frage mich noch immer, wie weit ist die Liebe bereit zu gehen? Du hörst dich so an, als ob sämtlicher Respekt verloren gegangen ist und in deiner Stimme habe ich die Enttäuschung gehört. Ich will das nicht mehr. Ich will das schönste Gesicht lachen sehen und dich ruhend an meinem Körper spüren. Baby bist du noch bereit den Stolpersteinenweg zu gehen? Hast du Glauben an "Wir schaffen alles"? Auch ich zweifel, ob ich die richtige bin. Wäre ich es, hättest du nicht so unendlich viel Stress. Wäre ich es, könntest du zu Hause bleiben und dich über gemeinsame Zeit freuen. Aber das tust und kannst du nicht. Kein zurücklehnen und kein Ankommen mehr. Und es ist kein Wunder, dass du dir die Frage stellst: Für was...

Boah und ich platze gleich. Mein Bauchgefühl frisst meinen Kopf und mein Herz mischt sich ein. Wie lange können wir noch? Ich dachte immer, wenn zwei sich lieben, kann nur alles gut werden.

Irgendwann liegen wir beide auf dem Boden. Entweder, weil wir uns gerade heftigst die Knie auf dem Boden aufgescheuert haben oder weil wir uns gegenseitig erschlagen haben, von unserem Misstrauen, der Angst und der zu starken Liebe.

 

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Minus Mal Minus ergibt Plus. Aber unzufrieden mal unzufrieden irgendwie nicht zufrieden.  Verfasst: Freitag, den 05. November 2010 10:24

Für die letzten Tage waren wir wohl ganz schön anstrengend. Ob sich Tage wohl bei den Menschen beschweren können? Über die Sinnlosigkeit wie wir sie verbringen und ob Worte wohl sagen würden, wenn sie nur könnten: Hey, hört auf zu diskutieren. So wollen wir nicht benutzt werden.

Vielleicht hätte es uns gerettet. Vor trotzköpfigen Aussagen, brennenden Gedanken und dem miserablen Schlaf. Vielleicht. Vielleicht war es aber auch unabwendbar. Zumindest weiß ich jetzt, dass an mittwocher Nächten zwischen Mitternacht und fünf Uhr morgens nur minderbegabte Schauspieler in belanglosen Unterhaltungsprogrammversuchen unterwegs sind. Und du konntest endlich wieder ein Drink-rein-Kopf-aus-Leben-gut-Schlafen-Können-Gefühl haben. Das erleichtert mich dann doch ein wenig. In Betracht dessen war es nicht in jeder Hinsicht sinnfrei.

Es ist egal, wie viele Gedanken dich sein lassen, wie du bist. Wie enorm unaufhaltbar die Lawine für dich scheint. Ich trotze allen Wellen. Wie Pfähle im Meer. Wie es eben so ist wenn ein junges Herz klopft.
Für mich ist es immer noch: nur Du. Mit all deinen Irrungen und Wirrungen, Höhen und Tiefen, mit deinen Verlusten und Gewinnen, mit all dem was du so zu bieten hast.


Morgen in einer Woche und vor einem Jahr waren wir in Unterwäsche bei gefühlten -20 Grad im Cabrio bei McDonalds. Das Jubiläum sollte man revivaln.


Mann, wir sind noch immer Deutschlands beste Liebenden.

 

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Wein, Video und Vaginalverkehr. Solch gefälschte Alliterationen mag ich sehr.  Verfasst: Dienstag, den 01. Juni 2010 14:57

Ich beneide dich. Deinen langen Schlaf hätte meinem Körper ebenso Gutes getan. Auch wenn meine Arbeit um einiges entspannter vorbei tümpelt als deine. Bei mir gibt es nichts neues. Es kommt mir hier vor wie ein verschlafenes Dorf und man wacht erst auf, sobald das lange Wochenende in kurzer Sicht ist. Bis dahin sind es noch 24 Stunden. Also schlummern alle weiter.
 
Ich selbst vermisse, dich sehen zu können. Habe enormes Phascolarctos cinereus-Bedürfnis und wünsche mir eine Die-Zeit-bleibt-stehen-Blase um uns herum. Die muss nicht unsichtbar machen. Damit jeder sehen kann wie Liebe geht und Liebe gemacht wird.
 
Ich glaube Höhlenmenschen hatten es früher einfacher. Zwar gefährlicher. Aber doch irgendwie einfacher. Und zweisamer. Zwar nicht liebsamer, da triebsamer, aber trotzdem einfacher.
 
Viel Spaß, Höhlenmensch. Gib Obacht bei der Jagd.
 
"Der Jäger fährt zum Marktkauf und kommt mit einem Raclette, einer Fahneneisenstange, sechs Müllermilchreis-Packungen und einer Gratis-Tröte zurück."
 
Innigst.
 
Und spürst du wie ich an dich denke?
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Mittagspausendate verpennt  Verfasst: Dienstag, den 01. Juni 2010 13:58

Ich hab verschlafen, tief und fest. 11 Stunden Schlaf sind nicht zu unterschätzen und waren offentsichtlich einfach mal wieder nötig, mein Körper hat es von mir eingefordert, ohne dass ich nur die geringste Macht darüber hatte.Was ich geträumt habe? Keine Ahnung, aber ich fühle mich wie nach zwei Wochen Narkose, die Knochen sind noch ein wenig schwer, der Kopf ist matt und der Magen leer. In diesem Sinne : Raus aus der Höhle und Frühstück jagen gehen. Du bist sowieso nicht da, vielleicht erlege ich uns auch gleich ein Abendessen, mal sehen was die grünen Täler und tiefen Schluchten der moderne Supermarktkettenjagdgebiete so hergeben. Hoffentlich hast Du bald Feierabend und die zweisame Höhlensession kann beginnen. Kerzenlicht unpluggged - Wein, Video und Vaginalverkehr. Halte durch, heute abend wird katnild!

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11:51 Uhr. First Entry.  Verfasst: Montag, den 31. Mai 2010 11:50

Blog von katnil :Du und ich. Und ich und du., 11:51 Uhr. First Entry.

In 15 Minuten Pause. Pausen ohne dich, sind wie Southern Comfort Sour ohne Maracujasaft. Und überhaupt hätte ich so gerne wieder einen ganzen Tag dich an mir klebend, nackt im BettNIB.♥

 

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